Privatunterricht

Modular

Der Privatlehrer kann den Stoff in beliebig kurzen Abschnitten teilen; der Lernende entscheidet, an welchem Gebiet er sich vertiefen will. Die Mediengestaltung ist in komplexes Feld; es gibt kaum einen Designer, der sich an allen Gebieten auskennt. Ob aus jemanden eher Printmediengestalter oder eher Screendesigner werden wird, hängt von seinen individuellen Vorkenntnissen, aber auch von seinen Begabungen ab. Im Mediengestaltungunterricht sind "Rundum-Pakete" nicht gut, weil es sich schrittweise herausstellt, welche Technologie dem Individuum aktuell gelegen ist.

Interdisziplinär

Stellen wir uns die Design-Software wie Küchengeräte vor: Mixer, Schneidebrett, und Backofen. Das Rohmaterial wird von einem Gerät zum nächsten befördert, bis es ein kulinarisches Meisterwerk entsteht.

Beispiel Webanimation. Zu allererst benutzen wir einen Browser um den nötigen Rohstoff zu beschaffen (und um Inspiration zu holen). Diese werden mithilfe von Bildbearbeitungssoftware geschnitten und montiert. Die Elemente werden dann vielleicht in einem Vektorgrafikprogramm nachgezeichnet, in einer Animationssoftware bewegt und in einem Autoringsystem mit Interaktivität versehen. Das fertige Werk wird zum Schluss mit einem WYSIWYG-Editor in einer HTML-Seite eingebettet und im Netz veröffentlicht.

Projektorientiert

Wenn Sie eine Projektvorstellung haben, deren Durchsetzung mehrere Techniken erfordert, auch dann sind Sie bei einem Privatlehrer besser aufgehoben als in einem Gruppenkurs. Das Erlernen aller Techniken im Detail könnte in einem zeitaufwändigen Abenteuer ausufern. Wenn Sie nur ein bestimmtes Produkt erstellen wollen, ist es am sinnvollsten, erst einmal einen Chrash-Course in der Adobe-Küche zu nehmen. Und wenn Ihnen danach ist, können Sie anschließend die einzelnen Bereiche gründlich für sich entdecken.